Samstag, den 12. Februar 2011 um 17:48 Uhr

Endlich: Kraftwerk Staudingen darf ausgebaut werden

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Block 6 des E.ON-Kraftwerks in Großkrotzenburg bei Hanau wird ausgebaut

Die Energieversorgung  im hessischen Hanau und Umgebung wird in Zukunft noch sicherer und umweltfreundlicher. Grund: E.ON hat 1,2 Mrd. EUR in die Hand genommen, um das Kraftwerk Staudingen durch einen neuen Block 6 zukunftsfähig zu machen, da die alten Blöcke zu viel C02 ausstießen. Nach erheblichen Protesten  der Bürgerinitative "Stopp Staudinger" und der Beschreitung des Rechtsweges gelang es E.ON nunmehr, vom Regierungspräsdium in Darmstadt eine Teilgenehmigung für den Bau eines neuen Kesselhauses und eines neuen Kühlturms zu erhalten. Der neue Kühlturm wird eine Ausziehlänge von 180 Metern Höhe haben und alle Bauten in den Schatten stellen. Zusammen mit einer modernen Rauchgasentschwefelungsanlage sollen so die C02-Belastungen erheblich reduziert werden. Da die Stadt Hanau trotz der Berücksichtigung aller Umweltschutzauflagen gem. Emissionsschutzgesetz klagen will, wartet E.ON den Rechtsstreit zunächst einmal ab, bevor weitere Teilgenehmigungen beantragt werden, so Projektleiter Herbert Urban.  Block 6 soll drei alte Kohlekraftwerksblöcke von 1965 ersetzen und einen höheren Wirkungsgrad bei der Verbrennung mit Kohle erzielen. Außerdem soll der C02-Ausstoß durch den Neubau um 20 % reduziert werden.  Damit geraten die Altmeiler der Konkurrenz in Bedrängnis. Revierkohle findet, daß das gut ist. Schließlich stellt die Kohle bis zu Errichtung eines neuen intelligenten Stromnetzes ( Smart Grid, Gleichstromleitungen, dezentrale Energieversorgung etc.) auf der Basis regenerativer Energieträger eine zuverlässige und in ausreichendem Maße vorhandene Energiequelle dar, die keineswegs nur als kurzfristige Übergangslösung die Versorgungssicherheit in der Bundesrepublik gewähleistet, sondern im Angesicht der bestehenden Unruhen im nahen Osten mit unkalkulierbarem Ausgang auch in den nächsten Jahrzehnten den größten Beitrag im Energiemix leisten wird.  Von daher gesehen ist es notwendig und richtig, daß die alten Kraftwerke saniert werden, damit weniger C02 ausgestoßen und weniger Energie in Zukunft verbraucht wird.  Unseren Kritikern empfehlen wir für die Zwischenzeit , bei der Vermeidung von C02 bei sich selbst einmal anzufangen. Wie wäre es z.B. mit weniger Autofahrten und weniger Fleischkonsum ?

vgl.hz. a. Frankfurter Rundschau vom 11.02.2011 und Revierkohle vom 13.02.2011

 

Letzte Änderung Samstag, den 12. Februar 2011 um 18:33 Uhr

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